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Walibo aktuell: Bad Waldliesborn startet in die (Freiluft-)Saison - In den Osterferien wird umfangreiches Veranstaltungsprogramm geboten ... "Lügen über Lügen" - Komödie mit der Laienspielschar Bad Waldliesborn ... Veranstaltungs-Highlights 2019

 

 

Was erwartet Sie bei uns: Eingebettet in die südöstliche Münsterländer Parklandschaft erwartet Sie hier in Bad Waldliesborn eine äußerst abwechslungsreiche, von Feldern, Wiesen, Weiden, kleinen Wäldchen, Wallhecken sowie Flüssen und Bächen geprägte flache Landschaft. Kein Wunder, dass diese Region ein schier unbegrenztes Repertoire an Freizeitaktivitäten bietet – sei es zu Lande (kleinere und größere Fahrradtouren, Spaziergänge, ausgedehnte Wanderungen, Nordic Walking-Touren auf drei Parcours je nach persönlicher Leistungsfähigkeit, Golfen auf der ungewöhnlich wasserreichen 27-Loch-Golfsportanlage“ etc.),  oder zu Wasser (u. a. Kanufahrten auf der Lippe).

Walibo, so der liebevolle Kosename Bad Waldliesborns, ist seit 1974 staatlich anerkanntes Thermalsoleheilbad

und seit 1975 Stadtteil von Lippstadt – aufgrund ihres Wasser- und Brückenreichtums auch gern als „Venedig Westfalens“ bezeichnet.

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Bad Waldliesborn - Mineralheilbad mit einer der besten Solequellen Deutschlands

Das staatlich anerkannte Mineralheilbad Bad Waldliesborn ist der größte Stadtteil der Hansestadt Lippstadt mit über 5000 Einwohnern im Jahr 2018. „Lippstadts schönste Tochter“ wie der Kurort gerne genannt wird ist aufgrund seines attraktiven Wohnumfelds wie viele Heilbäder in den letzten Jahren stark gewachsen. Und so profitieren Erholungssuchende und auch Einwohner in hohem Maße vom kurörtlichen Charakter des Stadtteils.

Die Geschichte des Heilbades begann im Jahr 1900 mit einem Irrtum, als unweit des sogenannten Kreuzkamps eine Mutungsbohrung nach Kohle niedergebracht wurde. Durch puren Zufall stieß man bei dieser Bohrung in einer Tiefe von 900 Metern auf eine sehr starke, kohlensäurehaltige Solquelle. Die Temperatur der Sole betrug in 912 Metern Tiefe 38 Grad. Spätere Untersuchungen ergaben, dass die Quelle zu den stärksten Solequellen Deutschlands gehört und dass sie sich durch eine besondere Konzentration der Inhaltsstoffe auszeichnet: Jod, Eisen und Kohlensäure sind reichlich darin vorhanden. Auch der Jodid-Gehalt liegt weit über dem Durchschnitt. 1904 errichtete daraufhin der Hamburger Kaufmann Wilhelm Eichholz im Umkreis der erbohrten Quelle ein Heilbad – und die Entwicklung des Kurortes nahm ihren Lauf. Noch heute erinnert die Seilscheibe vor dem alten Badehaus an die Entstehungsgeschichte des Heilbades. Sie entstammt dem Förderturm eines stillgelegten Kohlebergwerks aus dem Ruhrgebiet und wurde dem Heilbad in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts von einem Bergwerksdirektor aus Dankbarkeit für seine Genesung geschenkt.